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SGA-Kegeln

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Letzter Update:

11.12.2011

Kegelsport

Im süddeutschen Raum, wie auch in angrenzenden Ländern, wird vorwiegend auf Asphalt-, neuerdings üblicherweise auf Kunststoffbahnen gekegelt. Diese Bahnen sind 19,50 m lang und 1,5 m breit, zumeist mit seitlicher Fehlwurfrinnen versehen.

Die Kugeln sind aus Kunststoff und haben für den Sportbetrieb einen Durchmesser von 16 cm und ein Gewicht von 2800 bis 2900g.

Der Kegelstand beinhaltet 9 Kegel, die in einem Quadrat aufgestellt sind.

Im Sportkegeln sind, je nach Meisterschaftsklasse, 100 bzw. 200 Kugeln im Wechsel von 25 Wurf in die Vollen und in das Abräumen bei einem Bahnenwechsel nach 50 Wurf zu schieben.

In die Vollen :  Nach jedem Wurf erscheint das Volle Bild mit neun Kegel

Abräumen  :  Es erscheint immer wieder die nach dem Wurf stehen-                       gebliebenen Kegel, bis die neun Kegel allesamt abgeräumt wurden.

Die vorgeschriebene Zeit dafür beträgt pro Spieler 40 Minuten (100 Wurf über zwei Bahnen) bzw. 80 Minuten (200 Wurf über vier Bahnen). Ein Wettkampf zweier Mannschaften wird üblicherweise heutzutage über vier Bahnen abgewickelt, wobei jeweils zwei Spieler von jeder Mannschaft gleichzeitig auf den Bahnen kegeln.

Ein Wettkampf über sechs oder acht Bahnen ist, soweit die Voraussetzungen gegeben sind, möglich und statthaft, aber zumeist die Ausnahme.

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Berlin wird die Bohlenbahn bevorzugt. Sie besteht aus einer 23,5m langen und 0,35m breiten gekehlten Kugellauffläche aus Holz oder Kunststoff. Die Kugeln haben einen Durchmesser von 16,5 cm und ein Gewicht von ca. 3100 g. Es werden 100 bzw. 200 Wurf nur in die Vollen geschoben, wobei nach jeweils 25 Wurf ein Gassenwechsel vorgeschrieben ist. Ein Wurf in die “falsche” Gasse wird als Null- oder Fehlwurf gewertet.

Im westdeutschen Raum sind überwiegend die Scherenbahnen verbreitet. Sie besteht aus einer 18 m langen gekehlten Kugellauffläche aus Holz oder Kunststoff. Nach 9,5m erweitert sich die Lauffläche von anfänglich 35 cm auf eine Breite von 125 cm. Die Kugeln sind denen der Asphaltbahnen gleich. 100 bzw. 200 Kugeln im Wechsel von 25 Wurf und Gassenzwang in die Vollen und Abräumen sind auf der Scherenbahn im Wettkampf zu spielen. Wenn beim Abräumen nur noch der mittlere Kegel (König) stehen bleibt, wird das volle Kegelbild wieder aufgestellt.

So unterscheiden sich die derzeit ausgeübten Kegelsportarten sowohl in der Form der Kegelbahn als auch in den Regeln zum sportlichen Wettkampf.

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